Darf man über Hitler lachen?
Posted on January 17th, 2007 at 10:16 am by christophstockhusen

Heute morgen habe ich auf Kathas Fensterbank eine Ausgabe der Zeit gesehen. Auf der Titelseite war eine Artikelüberschrift “Darf man über Hitler lachen?” im Bezug zum Film “Mein Führer” mit Helge Schneider. Ich muss gestehen, dass ich den Film nicht gesehen habe, aber darum geht es mir auch gar nicht (deswegen kein Bezug dazu, ob der Film überhaupt lustig ist). Mir ist eher die (Gegen-) Frage in den Kopf gekommen “Sollte man nicht über Hitler lachen?”

Was mich betrifft habe ich keine moralischen Bedenken, was das Scherzen über Hitler angeht, wobei ich denke, dass ich da wohl versuche zwischen Hitler und seinen Taten zu unterscheiden, so weit es geht bzw. so weit es meiner Meinung nach geht. Ich glaube ich habe sogar mehr moralische Bedenken, wenn ich nicht über Hitler lache.

Habe ich noch nicht ganz zuende gedacht, nur erstmal schnell festgehalten. Ich sehe gerade keine Barrieren, die mir auf logisch Begründen, warum ich nicht lachen sollte. Ich würde die Frage der Zeit zu diesem Zeitpunkt wohl mit “Ja” beantworten bzw. meine Antwort in der oben genannten Gegenfrage ausdrücken.

15. 01. 2007
Posted on January 15th, 2007 at 9:30 pm by christophstockhusen

Gestern war ich mit Katharina noch spazieren, denn endlich schien wieder die Sonne hier und solch eine Gelegenheit muss man zwischen dem ganzen Klausurstress doch mal nutzen!
Oh, ich bin so ein großer Spaziergeh-Fan! Natürlich war Carmen dabei und es sind ein paar Bilder entstanden.
Nachdem der Versuch im Cafe Art auszustellen vorerst gescheitert ist, da noch die nächsten Monate ausgebucht, haben wir uns doch mal auf die Suche nach einem anderen Ausstellungsort gemacht. Mittwoch (dem jetzt als Cafe-Mittwoch festgelegten Tag) gehen wir in’s Culinarium und wollen dort neben einem kleinen Happen mal fragen, ob es möglich ist, dort Bilder zu zeigen. Vielleicht wird es ja etwas. Und wenn nicht, dann sind wir wenigstens satt. =)


An dem Tag habe ich solche Spiegelungen im Wasser geliebt. Kaum eine war sicher vor dem 50er =). Auch, wenn es vielleicht etwas übertrieben ist: Ich _liebe_ solche Farben! Demjenigen, der aus versehen einmal den Diafilm in die c-41-Suppe geschmissen hat, den sollte man den Nobelpreis geben. Welcher ist mir eigentlich ziemlich egal. Den Friedensnobelpreis wohl eher nicht, nachdem jetzt in den ganzen Fotocommunities der Crosser vs. Anti-Crosser -Krieg tobt. Vielleicht ja den für Chemie, ist naheliegend. -.-

Auf der kleinen Expeditionstour durch die Lübecker Hinterhöfe. Katha sonnt sich in der doch dann wieder in den spärlicher gesähten Sonnenstrahlen (man kann Sonnenstrahlen sähen – ja, das geht). So ein Bild, dass ich gern mache. Ich war mit dem Moment ganz zufrieden, dem Motiv. Ich mache das Bild, sie dreht sich um, ich wollte aber in dem Moment noch eines machen. Etwas knartschig reagiere ich, sie will sich zurückstellen und in dem Moment sehe ich, wie ein unschöner Stein im Schatten auftaucht. Einfach da und nicht wegzubekommen. Im Nachhinein wundere ich mich einmal mehr, wie schwer doch so ein kleiner Kiesel sein kann, dass ich ihn nicht wegräumen kann. Wenn ich es getan hätte, dann wäre es nicht das Bild von dem einen Moment gewesen. Auf dem Bild sieht man ihn so oder so nicht, aber das Wissen, dass er da ist bzw. nicht ist, das ist im Kopf des Fotografierenden schwer.

Gegen das Licht. Egal, weg mit den fotografischen Grundregeln. Mein Interaktionsdesign-Prof. meinte, dass ein guter Künstler sich dadurch definiert, dass er Regel bricht. Und zwar so bricht, dass dabei etwas Neues entsteht, was zur Regel wird. Zu einer Regel, wie die Regel sich klassifiziert, die diese neue Regel bricht. Künstler sind Regelbrecher. Okay, so war ich das gerade nicht, aber dieser Gedanke ist Motivation. Simon: Diskussionsstoff! Du hast übrigends Kathas Geburtstag vergessen :) Heute morgen hat das Telefon dauernd geklingelt. Kurznachrichten und Anrufe ohne Ende – und dabei wollten wir ausschlafen =). Verwunderlich, wie viele Leute über das StudiVZ gratulieren. Ich fand das alles per ICQ schon schlimm. Erinnerungsfunktion und so. Unsinn. Wer nicht auch so dran denkt und gratuliert, der hat glaube ich auch nicht das unbedingte Verlangen zu gratulieren (was ja auch nicht schlimm ist).
Noch gestern:

Heute morgen, vor dem Frühstück mit Katha.

13.01.2007
Posted on January 13th, 2007 at 3:02 pm by christophstockhusen

Gestern der Tag war nicht so mein Tag. Die ganze Zeit komisch gelaunt, Stimmungsschwankungen.
Abends noch mit Katharina auf der Geburtstagsfeier von Lena gewesen. 1 Beer & some Pictures. Bis auf eine Ausnahme waren dort nur Mediziner, was es für einen sowieso schon per Definition kommunikationslegasthenischen Informatiker nicht einfach macht zu kommunizieren. Trotzdem war es ganz nett. Die anfängliche Scheu vor der Kamera bei vorherigen Veranstaltungen wird immer mehr abgelegt und ich fühle mich auch immer mehr akzeptiert, nachdem ich doch zu Beginn mehr der Unbekannte war. So sind dann auch noch ein paar Bilder entstanden. Katharina hat vorrausgesagt, dass die meisten Bilder von Lisa sein werden und sie hatte einmal mehr recht. Ich präsentiere Lisa:

Ich kann nicht genau sagen, was es ist, aber irgendwie zieht sie die Kamera an. Den zweiten Platz sollte laut Prognostik Kim belegen, da sie aber im anderen Zimmer war und ich den Sitzplatz aus der ersten Reihe, den ich in der Küche hatte, nicht aufgeben wollte, gibt es nun keine Fotos von ihr. Dafür von Lisa:

Für mich war das wieder so eine Küchenfeier. Ich war eigentlich nirgendwo anders. In den anderen Zimmern war das Licht auch nicht einmal ansatzweise so stimmungsvoll wie in der Küche, also geblieben. Dabei ist auch das ein oder andere Bild von Lisa entstanden:

Okay, alle nicht so abwechslungsreich, aber dennoch präsentationswert.

(Johnossi – There’s A Lot Of Things To Do Before You Die)

Ich habe nicht wirklich mehr im Kopf, worüber so geredet wurde, war in meinen Augen nicht sonderlich interessant, aber das kann natürlich auch gut daran liegen, dass ich den Abend nicht so gut drauf war, ich will nichts böses unterstellen.

Christoph war auch noch da.

Erzählte uns, dass er jedesmal, wenn er den Namen eines Freundes in einer Kurzmitteliung (Torben) den Wortvorschlag “Vorbem” bekommt. Wie er sagt, hat er im Duden geguckt und kein Wort gefunden, welches so anfängt. Wie sich nach ein paar Minuten herrausstellte wollte das Handy “Vorbemerkung” schreiben. Und das probiert er hier gerade.

Katha:

Wie ich finde mit das schönste Bild des Abends.

Nochmal Katha.

Heute morgen:

Jetzt weiterarbeiten.

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