06. 02. 2007
Posted on February 6th, 2007 at 10:53 am by christophstockhusen

Die letzten 3 Tage waren endlich einmal wieder Fototage! Ich habe bis eben an den Fotos gesessen und habe sie fertiggestellt und ich bin überrascht, wie viele dabei sind, die mir gefallen. Und ich will auch gar nicht lange warten und gleich loslegen:

Nach dem Aufwachen. Am Abend davor war die Geburstagsfeier von Claudi & Laura (der zweifellos begeisterte Leser erinnert sich). Reden über Cartier-Bresson, über die Ansicht, dass Photographie keine Kunst ist, und durch Fotos blättern. Katha durchstöbert die Photo-Icons und erfreut sich über die Geschichten, die hintern den Bildern stecken, erzählt mir davon. Selber lese ich mir die selten durch. Nur wenn ein Bild wirklich zu interessant ist, dann fange ich an zu lesen. Sonst schaue ich nur, nehme etwas auf, blättere weiter. Wahrscheinlich fahrlässig – who cares.

Uh, ich mag den Daumen auf diesem Bild.

Ich mag das Licht auf diesem Foto. Direktes Sonnenlicht ist noch immer das Beste.! Der Blick ist so intensiv zwischen “angucken” und “vorbeigucken” bzw. “durchgucken”. Eines meiner liebsten der letzten Tage.

Der typische Blick aus dem Fenster bzw. in das Fenster. Wenn ich am PC sitze und arbeite, dann gibt es so etwas immer wieder. Eigentlich immer das Gleiche, aber doch irgendwie anders und immer wieder beruhigend.

Die Jungs hatten vergessen für Sonntag einzukaufen. McDonalds rettet – und bereitet dem Mitbewohner Ole danach Übelkeit =D. Ich habe manchmal so ein schlimmes Verlangen nach irgendwelchem Krams von McDonalds, aber wenn ich dann den ersten Burger hinter mir habe (man holt sich ja gleich ein paar mehr, denn es ist ja bekannt, dass ein so ein Pappteil nicht satt macht), dann mag ich schon nicht mehr. Und trotzdem fällt man immer wieder auf diesen Laden rein.

(Strokes)

“Green Machines”

Ole und das “Scheiss McDonalds – ich _liebe_ es” -Syndrom

Und wieder mein Fenster. Eine Art Flucht in einfachste Photographie, wenn das Lernen nervt.

Crosspizza. jummy

Nach CrossPizza.

Katharina. Auch eines der Bilder der letzten Tage, das ich mehr als die anderen mag. dP würde meckern. Die Stille, die in dem Bild liegt sagt mir zu. Das Schweigen und die leichte Mundregung. Ich will nicht sagen “Eye Candy” – aber schon nahe dran

Maiks zweite Haustür – bzw. der Knauf. Es war stockdunkel und ich musste alle paar Sekunden springen, damit der Bewegungsmelder checkte, dass ich noch am fokussieren bin. f1.2 bei der Dunkelheit ist zwar etwas nervig – aber es lohnt sich.

Nachher gehts in’s Kino. Saw3. Wird bestimmt richtig schlecht – aber ein MUSS!!

christophstockhusen.de
Posted on February 4th, 2007 at 3:10 pm by admin

Bisher habe ich die meisten meiner Bilder auf stocki.deviantphoto.de gepostet. Da mich diese Community aber immer mehr annervt, was ihre Haltung gegenüber “anderen” Fotos betrifft, habe ich nun immer mehr für mich beschlossen, dass ich mich weiter aus dieser Community zurückziehe. Einen Photoblog hatte ich schon, allerdings nur auf fremden Webspace. Und da ich noch eine Domain frei hatte, wird diese nun für meinen Weblog genutzt. Und ab jetzt geht’s los :)

Die Fotos, die auf deviantphoto stehen werde ich wohl nicht alle nachträglich hier einbinden, sondern einfach weiter die Bilder, die ich so immer wieder mache, hier ausstellen.

Bis dann

€: Habe die alten Eintraege in meinem Photoblog hier importiert. Danke an den Tipp von TV

03. 02. 2007
Posted on February 3rd, 2007 at 7:22 pm by christophstockhusen

Fight Club. Edward.

Ich muss mehr aufschreiben. In den letzten Tagen hatte ich immer mehr Situationen, die ich nicht auf einem Foto festhalten kann, sondern aufschreiben müsste. Wenn ich mir vornehme, dass ich es später mache, dann habe ich es bis dahin vergessen. Schrecklich.

Gestern bei Claudi & Laura auf’m Geburtstag gewesen. Fotos:

Maria. Namentlich zuerst mit Marie verwechselt. Eines der ersten Fotos des Abends. Der rundere Kopf passte wunderbar in die Gardine. Von Marie gibt’s keine Bilder, was ich etwas schade finde, ich hätte sie gern noch etwas vor der Kamera gehabt. Es ist verwunderlich, wie man sich selber die Situationen verbaut bzw. wie man die Situationen, in denen man in der Lage wäre Bilder zu machen, fotografisch für unpassend beurteilt, wenn man sie einen Abend lang erwartet.

Für ein paar Minuten mit Lisa unterhalten. Konversation mit mangelnder Progressivität. Ehrlich gesagt etwas enttäuschend, überschreibe es aber mit meiner eigenen Angetrunkenheit und schiebe die “Schuld” auf mich. Trotzdem fotografische Anziehung und dieser erlegen.

Teh Ole! Mein Mitbewohner. Kurzes “Abhängen” in der Chill-Out-Area “Flur”.

f1.2-Spielerei. Sonst nichts. “Was fotografierst du denn da? Den Türrahmen? *wtf*” “Ja, tue ich. *lassmichblossinruhe* Anstrengend. Okay, ich sollte das relaxt sehen. Aber der kategorische Egoismus lässt mich hier genervt sein. _Das_ ist anstrengend. Ich bin anstrengend für mich selber.

Da fällt mir ein, dass Olli mir erzählte, dass eine Bekannte meinte, dass Fotografie keine Kunst ist, denn es ist ja nur “auf-den-Knopf-drücken”. Mit der Mitteilung an mich, dass nun diese Meinung in der Luft liegt, wurde auf Antwort gewartet – ich müsse doch sagen können, warum das falsch ist. Nein, muss ich nicht. Mir soll erstmal jemand sagen, warum man diese Folgerung für richtig halten sollte. Ausserdem habe ich nicht den Anspruch Kunst zu machen. Ich fotografiere ja nur. Trottel.

Claudi:

Henry.

Kein Bock mehr.

Morgen oder so.

Ziemlich arroganter Eintrag, was solls. Ich fühle mich gerade in Schwankungen zwischen den verschiedenen Standpunkten zu meiner eigenen Person. Fight Club?